Ausgesprochen Alt. Der Antike Podcast
Hermenfrevel in Athen

Folge 47: Verstümmelte Götter im Hermenfrevel! Ein antiker Kriminalfall mit Julian Schneider

Ist das der größte Skandal des klassischen Athens? Mitten im Peloponnesischen Krieg kommt es im Jahr 415 v. Chr. in einer Nacht- und Nebelaktion zu einer Verletzung zahlreicher Götterbilder: der Hermenfrevel. Den Hermen werden die Gesichter verstümmelt und die Penisse abgeschlagen. Und wie es der Zufall will, decken die folgenden Ermittlungen einen weiteren religiösen Skandal im Mysterienkult auf. Ein doppelter Krimi, den wir uns mithilfe verschiedener Quellengattungen ansehen.

Noch vor der Sommerpause aufgenommen, jetzt endlich da: die neue True Crime Folge mit unserem Lieblingsgast Julian Schneider.

Folge 47 von Ausgesprochen Alt.

Über diese Quellen sprechen wir diese Folge:

Die Hermen

Eine Herme ist ein Pfeiler, der mit einer Büste gekrönt ist und vorne ein männliches Geschlechtsorgan angebracht hat. Ursprünglich ist auf dem Pfeilerschaft der Gott Hermes dargestellt, der als Gott des Weges fungiert. Die Hermen waren als Wegweiser an Kreuzungen, Grenzen oder Eingängen aufgestellt. Nur ganz selten ist wie bei dem Beispiel aus Siphnos eine Herme bis heute noch mit Penis überliefert.

Über die Verstümmelung der Hermen in Athen am Vorabend der Sizilienexpedition (Sommer 415 v. Chr.)

„In dieser Zeit wurden an all den Steinbildern des Hermes in der Stadt Athen (sie sind nach Landesbrauch, die vierkantige Arbeit, im Torbau vieler Wohnhäuser und in heiligen Bezirken) in einer Nacht fast an allen die Gesichter verstümmelt. Wer es getan, wusste niemand, aber es wurden von Staats wegen große Belohnungen ausgesetzt, nicht nur diese zu finden, sie beschlossen außerdem, wer irgend von sonst einem vorgefallen Frevel wisse, solle ihn unbesorgt anzeigen, jeder dürfe, Stadtbürger, Fremde und Sklaven. Sie nahmen die Sache sehr ernst, als ein böses Omen für die Ausfahrt und zugleich als Anzeichen einer Verschwörung zu Aufruhr und Sturz der Volksherrschaft. Nun wird angezeigt, durch einige Beisassen und Diener, zwar nichts wegen der Hermen, aber einige frühere Verstümmelungen anderer Götterbilder, von ausgelassenen jungen Leuten im Rausch begangen, und außerdem, dass die Mysterien gespielt werden in Häusern, zum Hohn, und dessen wurde auch Alkibiades beschuldigt. Das nahmen die auf, die am meisten dem Alkibiades grollten, weil er sie hindere, selbst das Volk ungestört zu lenken; wenn sie ihn vertrieben, hofften sie die ersten zu sein; die bauschten die Sache auf und zeterten, die Mysterien und die Verstümmelung der Hermen zielten auf den Sturz der Volksherrschaft, und nichts von alledem sei geschehen, ohne dass er dabei gewesen war — und wiesen endlich zum Beweis auf das ganze übrige Gebaren dieses hochfahrenden Sittenverächters. […] Denn nach der Abfahrt der Flotte gaben die Athener die Nachforschungen nicht auf nach den Freveln, die mit den Mysterien und den Hermen geschehen waren, und ohne die Angeber auf ihren Ruf zu prüfen — jeder war ihrem Argwohn recht —, setzten sie auf schlechter Menschen Wort höchst ehrenwerte Bürger ins Gefängnis, weil es besser sei, die Sache peinlich zu prüfen und herauszufinden, als dass wegen eines Angebers Niedrigkeit ein Mann, und wäre er auch unbescholten, von einer Beschuldigung ohne Untersuchung freikäme. Denn das Volk wusste vom Hörensagen, wie die Tyrannis des Peisistratos und seiner Söhne gegen Ende drückend geworden war, dazu nicht einmal von den Athenern selbst und Harmodios gestürzt worden war, sondern von den Spartanern; darum war es immer in Angst und hatte jeden in Verdacht.“

Thuk. 6,27–28. 53 (Übersetzung nach G. P. Landmann)
Anklagerede gegen Andokides (400/399 v. Chr., vermutlich später rekonstruiert)

Über die religiöse Dimension der Verstümmelung von Götterbildern

„Es ist doch eine seltsame Sache: Wenn jemand einen anderen körperlich verletzt, an Kopf, Gesicht, Händen und Füßen, so wird er, entsprechend den Gesetzen des obersten Gerichts, aus der Stadt des Mannes, dem er dies angetan hat, verbannt. Kommt er zurück, so wird er angeklagt und mit der Todesstrafe belegt. Wenn aber jemand derartiges den Standbildern der Götter antut, so wollt ihr ihn nicht einmal daran hindern, weiterhin die Tempel zu betreten, und er wird nicht bestraft, wenn er es dennoch tut?“

Ps.-Lys. 6,15 (Übersetzung Ingeborg Huber)

Über die Schuld, die sich ein Frevler auflädt

„Ich hoffe, dass er nun auch bestraft werden wird; ich habe keinen Zweifel daran. Denn die Gottheit straft nicht augenblicklich [das bezieht sich nur auf menschliches Recht]. Das kann ich aus vielen Beispielen erschließen, wenn ich etwa sehe, dass andere Frevler lange Zeit nach ihrer Tat bestraft werden, und auch noch ihre Nachkommen für die Verfehlungen ihrer Vorfahren zu büßen haben. In der Zeit dazwischen sendet die Gottheit den Übeltätern Furcht und Schrecken, so dass sie oftmals wünschen zu sterben und so von ihren Leiden erlöst zu werden.“

Ps.-Lys. 6,20 (Übersetzung Ingeborg Huber)
Über die Fahndung nach Schuldigen und die Verurteilung

„Dessen gedachte nun das Volk von Athen, erinnerte sich all dessen, was es vom Hörensagen davon wusste, und war darum so streng und argwöhnisch gegen alle, die wegen der Mysterien im Verdacht standen: alles schien ihnen auf eine Adels- oder Tyrannenverschwörung zu deuten. Und da sie in dieser Erbitterung schon viele angesehene Männer ins Gefängnis gesteckt hatten und noch kein Ende abzusehen war, täglich nahm ihr Ungestüm noch zu und die Verhaftungen, da wurde einer der Gefesselten der noch am ehesten schuldig schien, von einem der Mitgefangenen überredet, anzuzeigen, was er getan — oder auch nicht getan hatte; die Vermutungen gingen nach beiden Seiten, und die Wahrheit über die Täter hat weder damals noch später je jemand gewusst. Aber der Sprechende überzeugte ihn, er müsse, auch wenn er’s nicht getan hatte, sich Straffreiheit ausbitten und damit sich selber retten und die Stadt von all dem jetzigen Argwohn befreien; es sei für ihn mehr Hoffnung, am Leben zu bleiben, wenn er mit Straffreiheit gestünde, als wenn er leugne und vor Gericht käme. So erklärte dieser sich und einige andre für schuldig wegen der Hermen, und so empört das Volk von Athen vorher war, die Männer nicht herauszufinden, die die Macht der Menge bedrohten, so glücklich war es jetzt, die Wahrheit, wie es meinte, zu wissen; sofort wurde der Angeber und die mit ihm, die er nicht verzeigt hatte, freigelassen, die Beschuldigten abgeurteilt und hingerichtet, soweit sie sie hatten, die Geflüchteten zum Tode verurteilt und für ihre Mörder eine Belohnung ausgesetzt. Damit waren die Betroffenen — man weiß nicht, ob nicht zu Unrecht — bestraft, für die übrige Stadt war es jedenfalls im Augenblick eine spürbare Erleichterung.“

Thuk. 6,60 (Übersetzung nach G. P. Landmann)
Verteidigungsrede des Andokides im Prozess von 400/399 v. Chr. (mit Rückschau zu den Ereignissen von 415 v. Chr.)

Zum Hermenfrevel und den Denunziationen 415 v. Chr.

„Wie versprochen, werde ich bei der Darstellung der Verstümmelung der Standbilder und der nachfolgenden Denunziation so verfahren, dass ich Euch alles, so wie es geschah, von vorne beginnend berichten werde. Nachdem Teukros aus Megara gekommen und ihm Straffreiheit zugesichert worden war, legte er alles offen, was er wusste, und zeigte achtzehn Männer namentlich als Täter des Hermenfrevels an. Sobald diese von der Anzeige erfuhren, ergriffen die einen die Flucht, andere wurden festgenommen und auf Grund der Aussage des Teukros hingerichtet. Teukros denunzierte in der Hermensache: Euktemon, Glaukippos, Eurymachos, Polyeuktos, Platon, Antidoros, Charippos, Theodoros, Ikisthenes, Menestratos, Eryximachos, Euphiletos, Eurydamas, Pherekles, Meletos, Timanthes, Archidamos und Telenikos. […] Nachdem dies geschehen war, machten Peisandros und Charikles, Mitglieder der Untersuchungskommission, die damals als überzeugte Demokraten galten, geltend, es handle sich nicht um das Werk einzelner weniger, sondern um einen Komplott zum Sturz der Demokratie. Man müsse deshalb die Sache weiter untersuchen und mit den Anstrengungen nicht nachlassen. Die ganze Stadt war in Aufruhr, so dass jedes Mal, wenn der Herold das Zeichen für eine Sitzung des Rates gab, nicht nur die Ratsherren zum Bouleuterion strömten, sondern zugleich die Menschen auf der Agora auseinanderliefen, weil jeder befürchtete, verhaftet zu werden.“

And.1, 34–36 (Übersetzung J. J. Hagen)

Über fadenscheinige Augenzeugenberichte

„Ermuntert durch diese schlimme Lage der Stadt reichte Diokleides beim Rat eine Denunziation ein. Er behauptete die Männer zu kennen, welche die Hermenbüsten verstümmelt hätten. Es seien ihrer an die Dreihundert. Er legte auch dar, wie er durch Zufall Augenzeuge des Komplotts geworden sei. […] Diokles nämlich sagte aus, ein Sklave arbeite für ihn in Laurion und er habe dessen Lohn abholen wollen. Er sei sehr früh aufgestanden, weil er sich in der Zeit geirrt habe, denn es war hell durch Vollmond. Als er nun am Eingang des Dionysostheaters angekommen sei, habe er eine größere Menge von Menschen vom Odeion in die Orchestra herabkommen sehen. Aus Angst habe er sich in den Schatten zurückgezogen und sich zwischen der Säule und der bronzenen Feldherrenstatue verborgen. Von da aus habe er eine Menge von an die dreihundert Personen in Gruppen zu fünf, zehn und manchmal zwanzig herumstehen gesehen. Beim Mondschein habe er die Mehrzahl der Gesichter erkennen können. [… N]achdem er das gesehen hatte, so sagt er, sei er nach Laureion gegangen, um am nächsten Tag vom Hermenfrevel zu erfahren. Da habe er sofort gewusst, dass dies das Werk der Männer sein musste, die er gesehen hatte.“

And. 1, 37–38 (Übersetzung J. J. Hagen)

Andokides’ Motivation zur Aussage während seiner Inhaftierung

„O ich Unglückseligster unter allen Sterblichen, darf ich es geschehen lassen, dass meine Verwandten in so ungerechter Weise zu Grunde gerichtet, dass sie zum Tode verurteilt werden, dass ihre Güter konfisziert und dazu ihre Namen auf Schandsäulen eingemeißelt werden, als wären sie von den Göttern verflucht, obwohl sie an dem, was geschehen ist, völlig schuldlos sind? Soll ich zulassen, dass außer ihnen dreihundert Athener unschuldig hingerichtet werden, dass der ganze Staat schließlich durch gegenseitiges Misstrauen seiner Bürger in die größten Übel gestürzt werde? – Oder soll ich den Athenern sagen, was ich von Euphiletos, dem eigentlichen Täter, gehört habe?“

And. 1,51 (Übersetzung J. J. Hagen)
Anklagerede gegen Andokides (400/399 v. Chr., vermutlich später rekonstruiert)

Über die moralische Integrität Andokides’ als Denunziant und Kronzeuge

„Was für eine Seele hat nach eurer Meinung dieser Mensch, der sich zu dieser überaus schändlichen Tat verstieg und seine eigenen Freunde verriet, bei solch unsicherer Aussicht auf Rettung für sich selbst?“

Ps.-Lys. 6,23 (Übersetzung Ingeborg Huber)

Anklagepunkte von 415 v. Chr. gegen Andokides

„Dieser Mann zog ein priesterliches Gewand an, und in Nachahmung der heiligen Handlungen enthüllte er vor Uneingeweihten die heiligen Geräte und sprach mit seiner Stimme die Worte, die nicht ausgesprochen werden dürfen. Die Götter, an die wir glauben, die wir verehren und für heilig halten, denen wir opfern und zu denen wir beten, hat er verstümmelt.“

Ps.-Lys. 6,51 (Übersetzung Ingeborg Huber)
Über die inschriftliche Aufzeichnung der Versteigerungslisten beim städtischen Eleusinion

„Auf den ‚Attischen Stelen‘, die im Eleusinion (Emendation, gemäß Handschriftentext „in Eleusis“) stehen, ist aufgeschrieben, was von den Frevlern hinsichtlich der beiden Göttinnen öffentlich verkauft wurde.“

Poll. 10,97 (Übersetzung Julian Gabriel Schneider)
Fragmente von zehn Stelen mit Besitz der Verurteilten (IG I3 421–430, 414 v. Chr., Übersetzungen alle K. Hallof)

Listenförmige Aufzeichnung in drei Spalten: Bezeichnung der konfiszierten Güter (rechts), Verkaufspreis (Mitte), Verkaufssteuer, sog. eponion, im Wert schwankend, mindestens jedenfalls 1% (links); Verkaufspreis (Mitte).

IG I³ 430 Exemplarischer Eintrag auf einer Stele

Z. 5–6Folgendes wurde verkauft unter der ErechtheïsI als siebter Prytanie, im (Monat) Gamelion, am siebten (Tag) seit Beginn: von Axiochos S.d. Alkibiades aus (dem Demos) Skambonidai:
Z. 72 dr.195 dr.Olas, Sklave
Z. 8am neunten vor Ende des Gamelion: von Axiochos S.d. Alkibiades aus (dem Demos) Skambonidai:
Z. 91 dr. 3 ob.130 dr.Sklave aus Messenien
Z. 10am sechsten vor Ende des Gamelion: von Adeimantos S. d. Leukolophides aus (dem Demos) Skamboniadai:
Z. 111 dr.50 dr.Ernte, eingebracht vom Land in Ophryneion
Z. 12Summe insgesamt: 379 dr. 3 ob.
Z. 13–14von den wegen beidem (Verurteilen): im Gamelion, am sechsten vor Ende: von Euphiletos, S. d. Timotheos, aus (dem Demos) Kydathenaion:
Z. 151 dr. 3 ob.105 dr.Haus im (Gebiet von) Semachidai
Z. 161 dr. 3 ob.105 dr.Haus in Gargettos
Z. 172 dr. 3 ob.205 dr.Grundstück in Myrrhinoutta und Garten und Haus
Z. 183 ob.10 dr.Grundstück in Aphidna
Z. 19Summe insgesamt: 431 dr.
Z. 20Summe von beiden: 810 dr. 3 ob.

IG I³ 422 Panathenäische Preisamphoren

Col. I Z. 41–423 ob.5 dr. 1 ob.Panathenäische Amphoren: 10
Z. 43–441 ob.4 dr.Panathenäische Amphoren: 10
Z. 45–463 ob.6 dr. 1 ob.Panathenäische Amphoren: 10

IG I³ 422 Ernteerträge

Col. I Z. 823 ob.40 dr.in Mylaieus;
83–863 ob.22 dr.Feigen, Weintrauben, Oliven, Spreu und Schoten auf demselben Fe[ld];
87–913 ob.20 dr.in Platauros: Weintrauben, Feigen, Oliven; in Eretria: 7 Körbe mit Erbsen
92–952 dr.160 dr.1 Korb Linsen, 15 Körbe Weizen, (1) Medmnos Gerste

IG I³ 422 Waffen

Col. III Z. 2661 ob.1 dr. 4 ob.Speer ohne Spitze unten
Z. 2671 ob.2 dr. 5 ob.kurzer Speer

IG I³ 422 Mobiliar

Col. III Z. 295  3 ob.7 dr. 3 ob.Bett milesischer Produktion
Z. 2963 ob.  42 dr.  Betten: 7

IG I³ 426 Pachtbeiträge und Miete aus konfiszierten Gütern

Coll. 2 Z. 100–102Folgende Pachtbeträge wurden entrichtet von (den Besitzungen) derjenigen, die an den beiden Göttinnen frevelten: 102  von Phaidros S.d. Pythokles aus (dem Demos) Myrrhinus
10360 dr.gezahlt als Hausmiete;
104–105350 dr.gezahlt als Pacht für Land in Myrrhinous;  
106von (Besitzungen) des Adeimantos S.d. Leukolophides aus (dem Demos) Skambonidai:
 1632 dr. 4 ob.– – –
 von (Besitzungen) des Axiochos S.d. Alkibiades aus (dem Demos) Skambonidai:
 1633 dr. 2 ½ ob.– – –

IG I³ 427 Häuser an verschiedenen Orten Attikas und im Mittelmeerraum

Col. II Z. 71–7519 dr.1900 dr.ein anderes bei den Kaufläden; Ackerland: 3 Plethren, und ein Weinberg; Haus auf dem Feld; anderes Stück Ackerland, – – – Plethren;
Z. 76–7761 dr.1 tal. 100 dr.– – -, Weinberg; – – – 32(+); Haus auf dem Feld;
Z. 78–793 dr. 3 ob.310 dr.– – – in Abydos; – – – und – – –
Z. 802 dr. 1 ob.200 dr.– – – in Klazomenai;
Z. 811 dr.52 dr.– – – wurde verkauft – – –
Z. 82–83Summe der Häuser und Grundstücke des Axiochos: 2 tal. 192 dr. vacat

Zitierte Editionen und Übersetzungen

  • Thukydides: Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen Krieges I–II. Griechisch – deutsch, übersetzt und mit einer Einführung und Erläuterung versehen von Georg Peter Landmann (München 1993).
  • Ps.-Lys. 6: Lysias, Reden 1. Griechisch und deutsch, eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Ingebord Huber (Darmstadt 2004).
  • And. 1: J. J. Hagen, Die Anklagen gegen Andokides. Ein Rekonstruktionsversuch (Hamburg 2021).
  • Inschriften (IG I³ 421–430, 414 v. Chr.):
    Deutsche Übersetzungen
    Englische Übersetzungen von 421, 425426 mit inhaltlichem Kommentar.

Literaturhinweise

  • W. D. Furley, Andokides and the Herms. A Study of Crisis in Fifth-Century Athenian Religion (London 1996).
  • D. Hamel, The Mutilation of the Herms. Unpacking an Ancient Mystery (North Haven 2012).
  • C. S. Hardy – R. B. Hardy, Athens 415. The City on Crisis (Ann Arbor 2020).
  • J. L. Marr, Andocides’ Part in the Mysteries and Hermae Affairs, The Classical Quarterly 21/2, 1971, 326–338.
  • R. Osborne, The Erection and Mutilation of the Hermai, Proceedings of the Cambridge Philological Association 31, 1985, 47–73.
  • J. C. Quinn, Herms, Kouroi and the Political Anatomy of Athens, Greece & Rome 54/1, 2007, 82–105.
Bildnachweis

Herme aus Siphnos – © CC BY-SA 3.0: Ricardo André Frantz