Antiker Alltag

In unserer Reihe „Antiker Alltag“ erklärt und Althistoriker uns Epigraphiker Julian Gabriel Schneider anhand verschiedener Quellen, was den Alltag der Menschen in der griechischen Antike geprägt hat.

Liebten die Griechen eigentlich ihre Kinder? Ab wann heiratet eine Frau? Und was lernen die griechischen Kinder eigentlich in der Schule? Das sind Fragen aus dem Alltagsleben der griechischen Antike. Zwar haben sich unsere Lebensumstände massiv verändert, doch vieles bleibt trotzdem gleich. Bereits in der Antike waren Geburt, Erwachsenwerden, Heirat, Kinderzeugung, Altern und schließlich der Tod in eine komplexe Familien- und Sozialstruktur eingebettet und von Festen und persönlichen Glaubensvorstellungen geprägt.

  • Folge 30: We are family! Der griechische Oikos mit Julian Schneider
    Julian Schneider ist zurück bei Ausgesprochen Alt! Diesmal erzählt er uns vom griechischen Oikos. Dahinter verbirgt sich einerseits natürlich die Familie, aber auch Hausbedienstete oder Möbel gehören dazu. Was alles im Oikos enthalten sind, woher wir heute davon wissen und wo wir im Deutschen überraschenderweise auf Oikos zurückgreifen, verrät unser Lieblingsschweizer in dieser Auftaktfolge der Reihe „Antiker Alltag“.
  • Folge 32: Born this way! Geboren werden im antiken Griechenland mit Julian Schneider
    Härter als Krieg! So heißt es in einer antiken Quelle über die Geburt. Im zweiten Teil der Reihe „Antiker Alltag“ erzählt uns Julian Schneider von der Geburt im antiken Griechenland. Wie viele Kinder hatte eine jede Familie? Welche Rituale gab es rund um die Geburt zu beachten? Und dann natürlich die wichtigste Fragen: Liebten die Griechen ihre Kinder? Denn das steht zur Debatte.
  • Folge 34: Wie läuft’s in der Schule? Bildung in der Antike mit Julian Schneider
    Heute kann beinahe jede*r lesen. Doch wie war das eigentlich in der griechischen Antike? Konnte die normale Bevölkerung lesen und schreiben? Wo und wie wurden die antiken Griechen unterrichtet, was für Fächer standen auf dem Stundenplan? Und wie war das mit den Griechinnen – gab es Bildung für Frauen?
  • Folge 36: Sportlich & nackt! Im antiken Gymnasion mit Julian Schneider
    wurde trotzdem: Vor allem Sport, aber intellektuelle und militärische Übungen standen auch auf dem Lehrplan junger griechischer Männer. Warum man diese Zeit der sog. Ephebie mit der Zeit bei der Bundeswehr vergleichen kann und wieso jeder griechische Stadtstaat mit dem Gymnasion einen Ort dafür haben muss, erklärt uns Julian Schneider in unserer Reihe „Antiker Alltag“.
  • Folge 38: Jetzt wird geheiratet! Hochzeit und Ehe mit Julian Schneider
    Der wichtigste Tag im Leben: Endlich wird geheiratet! Aber was ist das perfekte Alter dafür? Wie sollte man um die Hand der*des Angebetenen anhalten? Und welches Mitspracherecht hat eigentlich der Vater der Braut? Julian Schneider erklärt uns in dieser Folge von „Antiker Alltag“, wie die antiken Griech*innen die Ehe schlossen. Denn von Gleichberechtigung kann hier eindeutig keine Rede sein.
  • Folge 39: Arbeit ist das halbe Leben! Antikes Arbeiten mit Julian Schneider
    Zurück an die Arbeit! Julian Schneider ist wieder zu Gast und berichtet vom antiken Arbeitsleben. Denn dass Arbeit nerven könnte, dachten schon die alten Griechen. Der Dichter Hesiod bezeichnete Arbeit als Strafe der Götter. Doch welche Berufe gab es damals? Vom Schuhverkäufer über den Landarbeiter, bis hin zu Schmied und Weberin ist viel dabei. In einer neuen Folge aus der Reihe „Antiker Alltag“ sprechen wir über das Arbeitsleben in der Antike, über den Stolz der arbeitenden Bevölkerung und über Lohngleichheit in Athen.
  • Folge 44: Sklaverei im antiken Griechenland mit Julian Schneider
    Hätte die griechische Antike ohne Sklaven funktioniert? Fest steht, dass Sklaverei ein fester Bestandteil der griechischen Antike war. Manche Sklavinnen und Sklaven arbeiteten im privaten Familienbereich, andere in der Landwirtschaft, in Fabriken, öffentlich für die Stadt oder in Heiligtümern. Obwohl wir Sklaven also in nahezu allen Bereichen des antiken Lebens finden, gibt es kaum verwertbare Selbstzeugnisse von ihnen. Wir kennen nur die Fremdperspektive durch die herrschende Schicht, also die Bürger der Poleis. Mit Julian Schneider gehen wir dem Lebensalltag von Sklavinnen und Sklaven und ihrem Stellenwert in der griechischen Gesellschaft auf den Grund.