Alle Folgen

Hier findet ihr alle unsere Folgen mit kurzen Erklärungen. Und weil wir uns auch in unserem Podcast an wissenschaftliche Standards halten wollen, haben wir auch alle unsere Quellen und benutzte Literatur jeweils hier aufgelistet.

  • Folge 28: Das große Hoppeln. Hasen in der Antike
    Passend zur Jahreszeit wollen wir diesmal den Hasen genauer betrachten. Welche Darstellungen und Geschichten kennen wir aus der Antike? Was haben Hasen mit Blumensträußen gemeinsam? Und was passiert mit dem Hasen auf Samos? Ein Hoppeln durch Raum, Zeit von Vasen über Münzen zu Sarkophagen.
  • Folge 27: Die Iden des März. Brutus und die Ermordung Caesars
    Alle Jahre wieder feiert am 15. März ein außergewöhnliches Ereignis Jubiläum: die Ermordung des Caius Iulius Caesar. Wir betrachten diesen Meilenstein der römsichen Geschichte heute aus dem Blickwinkel des Marcus Iunius Brutus, des wohl berühmtesten Verschwörers in der Gruppenarbeit Mord. Was verraten uns seine Münzen? War Brutus der Tyrannenmord vielleicht sogar in die Wiege gelegt? Und dann kommt da noch ein eindrucksvoller Rekord ins Spiel.
  • Folge 26: Die Sieben Weltwunder der Antike
    Groß, imposant und alt — die Sieben Weltwunder der Antike sind die „Top Sieben“ Reiseziele der Antike. Archäologisch sind die berühmten Bauwerke und Monumente gar nicht immer so leicht zu fassen. Manchmal kann aber die Numismatik ihren Teil dazu beitragen. Und was ist mit diesem achten Weltwunder, das mal da war, aber dann von der Liste gestrichen wurde?
  • Folge 25: Römische Graffiti mit Dr. Polly Lohmann – „Voll wie die Weinschläuche!“
    Graffiti sind aus dem modernen Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Irgendwo zwischen Kunst und Vandalismus zieren vielfarbige Schriftzüge jede erdenkliche Oberfläche. Auch aus der Antike kennen wir Graffiti. Was es mit denen auf sich hat, wo die Unterschiede zwischen Antik und Modern liegen und wieso Pompeji der ideale Untersuchungsort ist, erklärt uns Dr. Polly Lohmann.
  • Folge 24: Bogenschützen aus Gold. Die Münzen der Perser
    Wenn sich die griechischen Stadtstaaten nicht gerade gegenseitig bekriegten, war ihr Erzfeind das persische Königreich, das vom Indus bis Ägypten reichte, Kleinasien und Thrakien einschloss. Das persische Geld nahmen die Griechen aber trotzdem gerne an. Vor allem die Goldmünzen.
  • Folge 23: Das Ende einer Dekade – Klugscheißerfolge!
    Mit 2020 endet nicht nur ein verrücktes Pandemie-Jahr, sondern auch eine Dekade, ein Jahrzehnt. Wir teilen unser Klugscheißer-Wissen über die Jahreszählung und sprechen über den Kater am Neujahrstag — mit dem hatten nämlich auch schon Konsuln in der Antike zu kämpfen. Wir wünschen euch einen guten Übergang ins neue Jahr, ganz im Zeichen des Gottes Janus, dem römischen Gott des Anfangs und des Endes.
  • Folge 22: Weihnachten – Jesus vs. Sol Invictus
    Warum feiern wir Weihnachten am 25. Dezember? Historisch ist das Datum nicht als Geburtstag Jesu Christi überliefert. Ist das Weihnachtsfest nur ein adaptiertes Fest der Heiden? Denn am 25.12. feierte man in Rom zur Wintersonnenwende den Sonnengott Sol Invictus. Andere Wissenschaftler*innen glauben an ein theologisch errechnetes Datum. Wir diskutieren die beiden Geburtstagskinder Sol Invictus und Jesus Christus, die in der Antike auffällig ähnlich dargestellt werden.
  • Folge 21: Hauruck! Die zwölf Taten des Herakles
    Herakles, bei den Römern Hercules und unter diesem Namen auch eine Disney-Legende, war in der Antike einer der beliebtesten Helden. Beinahe jede Königsdynastie, die etwas auf sich hält, stammt von ihm ab. Er wird kultisch verehrt, überlebensgroß in Stein gemeißelt oder ganz klein auf Münzen gepackt. Heute schauen wir uns aber einen Ausschnitt aus seinem mythologischen Werdegang an: die berühmten zwölf Taten des Herakles!
  • Folge 20: Anzeige ist raus! Die antike Polizei im Spiegel der Papyri
    Diebstahl, Schmuggel & Mord — das alles gab es schon in der Antike. Als Betroffene*r konnte man sich an die Polizei mit einer Anzeige auf einem Papyrus wenden. Aber auch von Polizeigewalt und Korruption wissen wir hier schon! Unser Gast Julian Schneider berichtet uns von aufregenden Kriminalfällen aus dem antiken Ägypten und warum hier gerade Papyri als Quellen so spannend sind.
  • Folge 19: Kühe, Schwäne, Stiere – Gspusis und Affären des Zeus
    Wenn man sich nur eine Sache aus der griechischen Mythologie merken möchte, dann wohl am ehesten, dass Zeus echt viele Liebschaften hatte. Göttinnen, Nymphen, Menschen: Zeus stellt ihnen allen nach. Mal einvernehmlich, mal auch ganz klar vergewaltigend. Heute reden wir über die besonders interessanten Bettgeschichten des Zeus und schauen uns ein paar entsprechende Darstellungen an. Und dann gibt’s da noch diesen Moment, wo Archäologie und Numismatik überraschend zusammenfinden.
  • Folge 18: Sex Sells – Hetären als Prostituierte & Gefährtinnen
    Let’s talk about Sex! Wer in der Antike eine weibliche Begleitung zum Symposium mitnehmen wollte, konnte die sich kaufen. Hetären — das sind Prostituierte bzw. Sexarbeiterinnen der Antike. Dieses Phänomen wird in der Antike oft auf griechischen Vasen dargestellt. Diese Darstellungen, teils voll von pornographischem Inhalt, schauen wir uns an und diskutieren über Wertvorstellungen und Veränderungen in den Gelagesitten.
  • Folge 17: Wo geht’s hier nach Indien?
    Bevor Max komplett in die Welt der Münzen abgetaucht ist, hat er sich auch mal kurz mit dem antiken Indienhandel beschäftigt. Vor allem mit der ägyptischen Hafenstadt Berenike, von der aus für rund 800 Jahre der Handel mit Indien florierte. Was fanden Archäolog*innen vor Ort? Wie versorgte man eine Stadt in der Wüste mit dem Lebensnotwendigen? Und natürlich kommen auch ein paar Münzen vor.
  • Folge 16: Töröö! Elefanten in der Antike
    Größer, höher, breiter. Elefanten sind groß. Waren sie auch schon in der Antike. Darum waren auch antike Zeitgenossen von den Tieren beeindruckt und haben sie immer wieder mal abgebildet. Wir schauen uns in der heutigen Folge einge dieser Elefantendarstellungen an und besprechen, warum Alexander der Große wieder mal an allem Schuld ist. Töröö!
  • Folge 15: Sexy Kaiser und was Mama dazu sagt – die Q&A Folge
    Jetzt ist es soweit. Fabiola und Max sind so von sich überzeugt, dass sie eure Fragen beantworten! Unsere liebsten Objekte, welche Kaiser wir aus nicht ganz wissenschaftlichen Gründen richtig toll finden und warum man sich eigentlich heutzutage noch mit der Antike beschäftigen sollte – wir stehen Rede und Antwort.
  • Folge 14: #TrueCrime – Die Tyrannenmörder von Athen
    Im Jahr 514 v. Chr. kommt es in Athen zu einem Attentat! Der Tyrann Hipparchos wird von Harmodios und Aristogeiton auf der Athener Agora mitten im Zentrum der Stadt getötet. Die beiden Mörder gehen schon in der Antike als Tyrannentöter in die Geschichte ein. Sie werden als Wegbereiter der Demokratie mit Ehrenstatuen gefeiert. Dabei war das Motiv des Mordes laut einigen antiken Quellen eigentlich bloß ein homoerotisches Liebesdrama.
  • Folge 13: Buchstabensuppe – Griechische Inschriften mit Julian Schneider
    Fabiola ist Archäologin, Max ist Numismatiker. Was beide nicht sind: Epigraphiker*in. Aber zum Glück ist ihr Freund Julian Schneider eben so einer. Er beschäftigt sich wissenschaftlich mit griechischen Inschriften, liest, ergänzt und übersetzt diese steinernen Zeugnisse des antiken Alltags. Wieso ihn Inschriften faszinieren, Buchstaben vielleicht doch gar nicht so blöd sind und man nur an Fragmenten wahre Meister*innen erkennt, verrät er uns in seinem zweiten Gastauftritt.
  • Folge 12: Max‘ Lieblinge – die Cistophoren von Pergamon
    Man soll ja keine Lieblinge haben. Keine Lieblingskinder, keine Lieblingsmünzen. Aber insgeheim sind einerseits natürlich wir die Lieblingskinder unserer Eltern, und andererseits hat Max schon auch Lieblingsmünzen. Nämlich die attalidischen Cistophoren. Wie die aussehen und was die so besonders macht – da kommt Max aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.
  • Folge 11: Wer bin ich? – Eine kleine Bestimmungsübung griechischer Münzen
    Auch griechische Städte haben schöne Münzen. Heute wollen wir uns ein paar von ihnen genauer anschauen. Die Bilder beschreiben und schauen, was man im Bilderspektrum erwarten kann. Wer prägte diese Münzen aus? Und wie geht man nun vor, wenn man so eine unbekannte Metallscheibe vor sich hat?
  • Folge 10: How To Save a Life – Medizin in der Antike
    Keine Angst, wir werden nicht zum Corona-Podcast! Aber trotzdem geht es diesmal ein bisschen um Krankheiten und Seuchen. Aber vor allem um das Gesundwerden. Und wer dabei helfen kann. Götter wie Asklepios sind da immer gute Ansprechpartner — ein bisschen Beten hilft auch in der Antike (nichts). Und dann gibt es ja noch Ärzte. Und Ärztinnen? Wer kann in der Antike Arzt werden? Und wie gut muss dafür eigentlich der NC sein?
  • Folge 09: Alles neu macht der Alex – Alexander der große Hipster
    Groß. Größer. Alexander der Große! Alex ist schon in der Antike berühmt wie kaum ein anderer König. Auch in den Altertumswissenschaften gilt er, sein Feldzug und sein Weltreich als Scheidepunkt der Geschichte. Was ist also alles neu mit Alexander? Oder bleibt doch alles beim alten? Zwischen konservativ und neuen Ansätze, irgendwie ein bisschen vintage und trotzdem hip. Alexander als Hipster?
  • Folge 08: Von Bratspießen und Brunnen — Die Olympischen Spiele als Festival
    Die Olympischen Spiele der Antike sind eine echte Massenveranstaltung. Alle vier Jahre treffen sich Griechinnen und Griechen aus aller Welt im Sommer in Olympia und feiern die Olympischen Spiele. Dabei wird auf der Festwiese gegrillt, getrunken und sich ausgetauscht. Stinkig kann es aber auch mal werden und das Fliegenproblem erst! In Zeiten der Corona-Pandemie und
  • Folge 07: Die Republik schlägt zurück – Geld in der Römischen Republik II
    Es geht weiter! Mit dem Denar hat Rom nun eine Silbermünze erfunden, der die Stadt für fast 500 Jahre treu bleiben wird. Doch damit geht der Spaß erst richtig los. Denn was für einige Jahrzehnte ein starres Design bleibt, treibt bald wilde Blüten. Venus, Zentauren, Elefanten, Familiengeschichte – alles ist möglich. Bis dann schließlich ein
  • Folge 06: Über die Wahrheit im Wein mit Julian Schneider
    Mit Julian Schneider begrüßen wir heute unseren ersten Gast bei Ausgesprochen Alt. Er ist Schweizer Althistoriker und schreibt gerade an einer epigraphsichen Masterarbeit an der Universität Wien. Zudem ist er ein guter Freund von Fabiola und Max. Und weil man mit Freunden gerne mal ein Gläschen Wein trinkt, sprechen wir heute über dieses Getränk. Was weiß man denn aus der Antike über den Traubensaft?
  • Folge 05: Der Dichter Homer — immer und überall berühmt
    Homer ist nicht nur der Schöpfer der berühmten „Ilias“ und „Odyssee“, er ist auch sowas wie der Ur-Grieche schlechthin. Sein Einfluss auf die antike Welt ist kaum zu überschätzen. Wir sprechen darüber wie antike Menschen sich den Dichter Homer vorgestellt haben und wie sie sich über die Epochen hinweg mit Homer selbst und seinen Werken
  • Folge 04: Zahlen bitte! So datieren wir in unseren Wissenschaften
    Kaum etwas ist so essentiell, wie zu wissen von wann ein Objekt ist. Aber wie macht man so etwas denn in den Altertumswissenschaften? Es steht doch wohl kaum drauf, wenn etwas vor Christus hergestellt worden ist – oder? Wieso sind manche Dinge super präzise datierbar? Und wieso muss man in anderen Fällen froh sein, wenn
  • Folge 03: Anfänge der römischen Münzprägung
    Rom ist im Vergleich zu anderen Städten der griechisch-römischen Antike recht spät dran, Münzen heraus zu geben. Dafür gibt es dann umso mehr zu entdecken, sobald es mal losgeht. Das römische Geldsystem besteht aus vermeintlich widersprüchlichen Elementen und ganz schön schweren Dingen.
  • Folge 02: Archäo-was? Numis-wer?
    Wir finden unsere Wissenschaften absolut faszinierend! Aber was sind eigentlich Archäologie und Numismatik? Und wie kamen Fabiola und Max zu ihren Wissenschaften? Wir sprechen darüber, dass es immer schön ist, Geld in der Hand zu haben, auf Ausgrabung auch mal was kaputt gehen kann und wir beide nie so richtig braun gebrannt sind.
  • Folge 01: damnatio memoriae
    In unserer ersten Folge wollen wir uns mit dem Vergessen beschäftigen. Mit dem Vergessen werden. Denn die damnatio memoriae ist genau das, ein institutionalisiertes Vergessen. Es geht um die Zerstörung des Andenkens einer Person.